2010-09-02

JDeveloper 11g: Automatisches Erzeugung von von Javadoc-Tags

JDeveloper Version: 11.1.1.2.0

Einleitung

Mit JDeveloper 11g ist es sehr leicht möglich, fehlende Javadoc-Tags automatisch erzeugen zu lassen. Das ist eine große Hilfe für alle, die, so wie ich, die Javadoc-Tags bei der Entwicklung nur zu gerne vergessen.

Eigenschaften der Javadoc-Tags festlegen

Dies geschieht im Menüpunkt Tools –> Preferences unter dem Punkt Code Editor –> Java –> Javadoc. Wenn zum Beispiel festgelegt werden soll, dass in jedem Javadoc-Kommentar zu einer Klasse der Tag @author mit dem Namen des Entwicklers erscheinen soll, so muss folgendes eingegeben werden:

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Erzeugen eines neuen Audit-Profiles

Unter Tools –> Preferences muss im Punkt Audit –> Profiles ein Profil erstellt werden, welches unter anderem das Vorhandensein der als Required gekennzeichneten Javadoc-Tags prüft. Dafür wird zuerst das Profil Javadoc Rules gewählt und mit Save As eine Kopie davon unter einem neuen Namen gespeichert. In dem neuen Profil werden dann alle Regeln deaktiviert bis auf Javadoc Comments:

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Generieren der Javadoc-Tags

Das Erzeugen der Tags erfolgt über die Code-Audit-Funktion des JDeveloper. Die Funktion kann angewendet werden auf komplette Projekte, Packages oder beliebige Java-Klassen. In diesem Beispiel wird sie auf ein komplettes Projekt angewendet.

Dazu wird das Projekt im Navigator ausgewählt und dann der Punkt Build –> Audit gewählt.

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Im Log werden anschließend die gefundenen Probleme angezeigt:

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Nun werden alle fehlenden Javadoc-Tags ganz einfach erzeugt, indem das Projekt markiert und anschließend Rechte Maustaste –> Apply Default Fixes gewählt wird.

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Die automatisch erzeugten Javadoc-Tags sehen dann so aus:

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Ergänzen von fehlenden Punkten nach dem ersten Satz

Die Javadoc-Spezifikation schreibt vor, dass der erste Satz eines Kommentares zu einer Klasse, Methode usw. mit einem Punkt beendet wird. Auch dies kann, nachdem die Kommentare erfasst wurden, mit dem neuen Profil geprüft und fehlende Punkte automatisch ergänzt werden.

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Fazit

Auch wenn das automatische Generieren der Javadoc-Tags im JDeveloper ein wenig versteckt und nicht direkt aus dem Menü heraus erreichbar ist, so ist es doch sehr hilfreich und entlastet den Entwickler während der eigentlichen Programmierung ungemein.

2010-08-13

EMail-Bursting mit dem Oracle Discoverer

Wer sich mit dem Produkte BI-Publisher auseinander gesetzt hat, wird wissen, dass es recht schnell und einfach möglich ist, eine Auswertung im Excel-Format regelmäßig als Attachment zu einer Mail zu versenden. Ein sehr angenehmes Feature im Umfeld der BI-Projekte.

Heißt das Front-End allerdings Discoverer scheint der Anwender auf diese Möglichkeit zunächst verzichten zu müssen. Zwar lassen alle drei Editionen des Discoverers (Client, Plus und Viewer) einen Export in das Excel-Format zu, aber spätestens beim automatisierten Versenden der EMail ist dann die Unterstützung durch dieses Werkzeug nicht mehr gegeben.

Dabei ist mit ein bisschen PL/SQL und Batchprogrammierung auch dieses Verfahren umsetzbar. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Tatsache, dass der Discoverer-Client Kommandozeilen-Parameter unterstützt, die ein “silent” Export einer Arbeitsmappe ins File-System zulässt.

dis51usr /connect admin/admin@dwh /OPENDB  "sr_export" /EXPORT XLS "c:\projekte\poc\sr_export_20080624.xls" /sheet all /BATCH                         

Anschließend noch ein bisschen PL/SQL zum Erstellen und Versenden der Mail, eine kleine APEX-Oberfläche zum Administrieren und schon ist mit den kostenfreien Hausmitteln von Oracle auch der Discoverer in der Lage “weekly-reports” automatisiert und ohne Benutzeraktion zu versenden.

Interesse an weiteren Informationen? Einfach melden …

2010-08-09

DOAG 2010 – Keynote von James Gosling

1 Auf dem aktuellen Programm der DOAG 2010 kann man James Gosling als Keynote - Sprecher finden. Ich hoffe bis November wird sich hoffentlich nichts mehr daran ändern. Ich bin gespannt !

DOAG 2010 Keynote Speaker

Oracle Lite Database Client wird von der Preisliste genommen (Q2FY11 – Ende November 2010)

Nach mehreren Jahren und einigen Releases von Oracle Lite hat sich Oracle scheinbar dazu entschieden Komponenten dieses Produktes (Oracle Lite Database Client, Branch Office und Web-toGo) in den Maintenance – Mode zu setzen. D.h. es wird keine weiteren Neuentwicklungen bzw. Fortführung dieser Komponenten geben.

Als mobile Client Database setzt Oracle setzt auf Berkeley DB mit SQL Support von SQLite. Die Komponente Branch Office kann nach Aussagen von Oracle durch eine Oracle Database SE1 ersetzt werden. Nur für Lösungen, die auf Web-To-Go (Mobile Servlet Container) aufsetzen, gibt es zur Zeit keinen nennenswerten Lösungsansatz aus dem Hause Oracle.

Weitere Informationen gibt es hier.