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2012-10-15

Business Intelligence - die Basis für gute Entscheidungen

Unter dem oben genannten Titel findet am 25. Oktober eine halbtätige Informationsveranstaltung bei TEAM statt.

Neben einer Live-Demo der Oracle BI Suite in der Version 11g und vielen Informationen rund um das Thema Business Intelligence gibt es einen Vortrag über echte Erfahrungen in einem BI Projekt:
- Was verspricht sich der Kunde von einer BI Lösung?
- Wie wird ein BI Projekt angegangen?
- Wie wird der Kunde mit ins Projekt eingebunden?
- Wie kann eine technische Realisierung aussehen?
- Was ist das Ergebnis und wie profitiert der Kunde davon?

Alles weitere ist dem folgenden Link zu entnehmen: http://www.team-pb.de/index.php/de/veranstaltungen/item/root/team-bi-veranstaltung-25-10-2012

Das TEAM BI-Team würde sich über Ihren Besuch freuen, die Teilnahme ist, nach vorheriger Anmeldung, kostenlos!

2012-03-09

Fehlende Benutzer im BI Administrator-Tool

Mit der Version 11 ist die Benutzerverwaltung der BI Suite in den Weblogic Server gewandert. Wie hier die Benutzer und Gruppen verwaltet werden, ist schon in zahlreichen Blogs behandelt worden. Was aber noch unverändert geblieben ist, ist die Einstellung des Log-Levels der einzelnen Benutzer der BI Suite.
Diese Einstellung wird weiterhin im BI Administrator-Tool verwaltet

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Werden jetzt neue Benutzer im Weblogic Server angelegt, sucht man diese im Administrations Tool erst mal vergeblich. Um auch diese Benutzer anzuzeigen muss unter “Aktion/Onlinebenutzerfilter festlegen” ein “*” eigetragen werden.

imageimage

Sobald der Filter verändert wurde, werden auch die neuen Benutzer angezeigt.

Vorher:

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Nachher:

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2011-09-02

Aufruf-Änderung der „Execute_Report_Object“-Methode

Ein weitere Änderung, die wir bei der Migration von ProStore LI festellen mussten, ist dass sich der Aufruf der „Execute_Report_Object“-Methode geändert hat.

Änderungen:
Aus „Path“ ist „bipPath“ geworden und die Parameter werden nun mit einem „?“ getrennt übergeben.

Problem beim BI Publisher Login nach Migration auf 11g

 

Der Release der BI Suite Version 11g stellte uns, von der Firma TEAM, vor die Herausforderung unsere Softwarelösung ProStore® LI, welche die BI Suite als Basis für die Auswertungen nutzt, auf die Version 11g zu migrieren.

Ein Schritt in diesem Migrationsprozess war die Migration des alten BI Publisher Repositorys.
Nach dem das Repository problemlos mit dem Upgrade Assistent migriert wurde, mussten wir feststellen, dass kein Login am BI Publisher mehr möglich war.

Wie ist das zu erklären?
Mehrmaliges Upgraden des Repository und Einspielen des Backups gaben Aufschluss: In der alten Version existierte ein User „Administrator“, der sowohl User in der OBIEE Security und außerdem als Super User im BI Publisher definiert war. Diese Dopplung schloss ein Login aus.

Lösung:

Vor der Migration muss der Super User des BI Publisher auf einen Namen ungleich „Administrator“ geändert werden.

2011-04-12

BI Publisher 11G Problem mit Dezimalstellen

Problemstellung:

Auf unserem frisch installierten OBIEE 11G Testsystem mit eine Oracle 11G R2 Datenbank gab es ein Problem, mit der Anzeige und Addition von Zahlenwerten mit Dezimalstellen.

Die Werte konnten weder in einer Pivot-Tabelle noch in einem Diagramm korrekt dargestellt werden. Bei Werten ohne Nachkommastellen gab es das Problem nicht.

Lösung:

In das Script startWeblogic.cmd folgenden Zeile einfügen:

set JAVA_OPTIONS=-Dfile.encoding=UTF-8 -Duser.language=en -Duser.region=US%JAVA_OPTIONS%

 

Anmerkung:

Bei der Version 11.1.1.6 scheint diese Einstellung Probleme zu machen bei erstellen von Berichten aus Answers-Auswertungen.

2010-08-13

EMail-Bursting mit dem Oracle Discoverer

Wer sich mit dem Produkte BI-Publisher auseinander gesetzt hat, wird wissen, dass es recht schnell und einfach möglich ist, eine Auswertung im Excel-Format regelmäßig als Attachment zu einer Mail zu versenden. Ein sehr angenehmes Feature im Umfeld der BI-Projekte.

Heißt das Front-End allerdings Discoverer scheint der Anwender auf diese Möglichkeit zunächst verzichten zu müssen. Zwar lassen alle drei Editionen des Discoverers (Client, Plus und Viewer) einen Export in das Excel-Format zu, aber spätestens beim automatisierten Versenden der EMail ist dann die Unterstützung durch dieses Werkzeug nicht mehr gegeben.

Dabei ist mit ein bisschen PL/SQL und Batchprogrammierung auch dieses Verfahren umsetzbar. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Tatsache, dass der Discoverer-Client Kommandozeilen-Parameter unterstützt, die ein “silent” Export einer Arbeitsmappe ins File-System zulässt.

dis51usr /connect admin/admin@dwh /OPENDB  "sr_export" /EXPORT XLS "c:\projekte\poc\sr_export_20080624.xls" /sheet all /BATCH                         

Anschließend noch ein bisschen PL/SQL zum Erstellen und Versenden der Mail, eine kleine APEX-Oberfläche zum Administrieren und schon ist mit den kostenfreien Hausmitteln von Oracle auch der Discoverer in der Lage “weekly-reports” automatisiert und ohne Benutzeraktion zu versenden.

Interesse an weiteren Informationen? Einfach melden …

2010-07-30

Produktentwicklung mit der Business Intelligence Standard Edition One

Auf der diesjährigen SIG DWH der DOAG am 29.6.2010 hatte ich die Chance, über unserer Erfahrungen in der Produktentwicklung mit der Oracle BISE1 zu referieren.

Der Vortrag gibt Antworten auf die Fragen: Wie sieht ein Release-Management in den Mappings des OWB aus? Wie können kundenspezifische Erweiterungen im BI-Server von der Produktentwicklung getrennt werden? Wie wird ein Versionsupdate im BI-Server durchgeführt? Wie kann der Kunde eigene Dashboards erstellen, aber dennoch an der Produktentwicklung partizipieren? 

Da die BISE1 aus den Komponenten OWB und BI-Server und Presentation Server besteht, und deren Philosophie der kleinsten atomaren Elemente völlig verschieden ist, mussten für diese Produkte auch unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Produktentwicklung realisiert werden. Konnte beim OWB auf Namenskonventionen und das Verfahren der Collections zurückgegriffen werden, war es beim BI-Server nur möglich gesamte Repositories (RPD) zu berücksichtigt. Das von Oracle präferierte Verfahren des 3-Wege-Merge wird in diesem Vortrag besprochen und deren Grenzen aufgezeigt.

Für den Presentation Server hingegen war ein Releasemanagement auf File-Basis notwendig. Diese drei verschiedenen Verfahren zu koordinieren ist dann noch der letzte Schritt eines erfolgreichen Produktmanagement.

Den Vortrag finden Sie hier, den gesamten Überblick der Veranstaltung finden Sie auf den Seiten der DOAG.

2010-07-28

TEAM auf der DOAG 2010

Passend zu den Themen, die Sie hier im Blog lesen können, werden die Autoren auch in diesem Jahr wieder mit Vorträgen auf der DOAG-Konferenz 2010 zu sehen sein. Folgende Titel sind Stand heute im Konferenzprogramm enthalten:

  • Hürdenlauf beim Upgrade eines Oracle RAC von 11gR1 nach 11gR2
  • Bi-Publisher - Metadatendokumentation im BI-Server
  • Forms 11g im Weblogic Server - Vertrautes in neuem Gewand
  • Service-oriented Reporting - Zentrales Reporting Service im Unternehmen
  • Umstellung von Forms auf Oracle ADF - Was kann übrig bleiben?

Ebenfalls wird die Firma TEAM GmbH mit einem Stand vor Ort in Nürnberg vertreten sein, an dem Sie die Chance haben, mit den Autoren in die Diskussion einzusteigen.

Abgerundet wird die Konferenz in diesem Jahr mit dem Schulungstag zum Thema

Oracle ADF – Ein Quereinstieg für Forms-Entwickler

2010-06-04

BI Publisher 11g

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit einen Blick auf das 11g Release des BI Publisher zu werfen.

Hier einmal die neuen(überarbeiteten) Features und meine Eindrücke, die ich bei der Veranstaltung mit Produkt-Manager Klaus Fabian gewonnen habe:

UI:

- komplett überarbeitet, erinnert an Mischung aus Answers und JDeveloper

Administration:

- Berichts-Repository kann weiter separat verwaltet werden oder neuerdings auch integriert in den Catalog der BIEE sein.

- Samples müssen neuerdings separat installier werden.

- Möglichkeit sich den Log anzeigen zu lassen, wenn ein Bericht fehlschlägt.

- Es wird einen Loader geben, um nur einzelne Berichte aus dem Catalog auszutauschen

- Unterstützt nur IE 7/8 und Firefox

Berichte:

- Berichte sind nun vom Datenmodell getrennt

- Neuer Datenmodell-Editor

- Es werden die gleichen Charts wie in der BIEE verwendet

Migration von 10.1…:

- Es wird ein Migration-Tool geben, um bestehende Berichte zu migrieren

Datenquelle:

- LDAP

- OLAP-MDX

- Discoverer 10g (nicht 11g)

Security:

- Fusion Middleware Security kommt im BIP und BIEE zum Einsatz

Online Template-Builder:

- Macht einen guten Eindruck, allerdings weiterhin nur für einfache Berichtslayouts geeignet, da es keine Möglichkeit gibt  etwas zu programmieren

- Keine Möglichkeit Templates zu konvertieren, die mit dem Word Template Builder erstellt wurden und anders rum

- für Managementberichte gedacht, die schnell erstellt werden sollen

Word Template-Builder:

- Code bis zu 40.000 Zeichen möglich

- <xsl code> -Möglichkeit um Code nicht zu zerreißen

- XSLT 2.0 wird unterstützt

- Tabelle in Tabelle (Gruppieren links) wir jetzt  unterstützt

Scheduler:

- wurde komplett neugeschrieben

- benutzt Java Messaging Service

- mehr Einstellungsmöglichkeiten beim planen von Berichten

Delivery Channels:

- keine Neuen

Templates:

- Sub-Templates können nun verwaltet werden

Interactive Viewer:

- sieht sehr gut aus

- Drill-Down und Filtern möglich

- Scroll-Balken

- Sortieren in Tabellen

- Gruppieren

- Beeinflussung der Objekte untereinander

WebServices:

- große Änderungen auf Grund der Security-Umstellungen

Release-Termin:

- Dieses Jahr, wahrscheinlich bis zur Open-World

2010-03-23

Caching-Problem der BISE1

 

Herausforderung

Mit Hilfe einer Datenbanktabelle sollen dynamisch vom im Dashboard eigeloggtem Benutzer Daten auf die Benutzerberechtigungen, die Datensätze sehen zu dürfen, geprüft werden.

Die Idee war mit der evaluate-Funktion eine Funktion in der Datenbank aufzurufen, die als Parameter ValueOf(NQ_SESSSION_USER) erhält und so seine Berechtigungen für jeden einzelnen Datensatz prüfen kann.

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Dieser Mechanismus funktioniert auch einwandfrei, hat allerdings den Nachteil das ValueOf(NQ_SESSSION_USER) dynamisch ist und so der Bi Server keine Caching Einträge für die Abfragen schreibt.

In der BISE Dokumentation findet sich auch ein Hinweis auf diese Einschränkung:

Non-cacheable SQL element:

If a SQL request contains Current_Timestamp, Current_Time, Rand, Populate, or a parameter marker then it is not added to the cache.

 

Lösung

Da wir sehr große Abfragen auf die Datenbank machen und auf das Caching nicht verzichten können, haben wir uns von dieser Idee verabschiedet und pflegen die Berechtigungen nun statisch für jeden Benutzer / jede Gruppe im BI Server.

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Ausblick

Im Laufe des Projekts wollen wir mit einem Script versuchen die Berechtigungen jedes Benutzer aus der Datenbank zu lesen und diese per Script auch in das Security-Modell der rpd-Datei zuschreiben.

2010-02-11

BI Publisher Nutzung von Sub-Templates Part 2

Herausforderung

Wie löst man das Problem, dass entsteht, wenn die BI Publisher Berichte aus der Entwicklungs-, in die Test- und später in die Produktiv-Umgebung ziehen und es nicht überall die gleiche Verzeichnisstruktur gibt?

Es wäre wünschenswert, wenn man mit relativen Pfadangaben für den Import arbeiten könnte. Doch dies ist nicht möglich, hier muss immer der absolute Pfad angegeben werden.

Kontext/Fakten

  1. Bi Publisher
  2. Sub-Templates

Lösung

1. Importieren des Sub-Templates mit Hilfe einer zusammengesetzen URI

<?import:http://${HTTPSERVER}/Sub-Template.rtf?>

2. Setzen des Wertes für HTTPSERVER in der Konfigurationsdatei des BI Pubisher  xdo.cfg. Die Datei ist unter                  %BIP_REPOSITORY_HOME%/Admin/Configuration zu finden.
Hier muss folgender Eintrag gesetzt werden:

<config version="1.0.0" xmlns="http://xmlns.oracle.com/oxp/config/">

<!-- Properties -->

<properties>

<property name="xslt.HTTPSERVER">cpi.team-pb.de:9704/bip'</property>

</properties>

</config>

3. Neustarten des OC4J oder Application Servers

 

Der Wert für die URI kann in jeder Umgebung auf einen anderen Server verweisen und im Template müssen so keine Änderungen vorgenommen werden.

Mehr zu diesem Thema gibt es unter http://bipconsulting.blogspot.com/2009/11/common-header-and-footer-with-sub.html.

2010-02-10

Bi Publisher Nutzung von Sub-Templates Part 1

Herausforderung

Bei der Erstellung von mehreren Berichten mit dem BI Publisher ist es oft erforderlich, dass die einzelnen Berichte gleiches Aussehen haben. Um bei der Erstellung des Layouts Zeit zu sparen, bietet es sich an auf Sub-Templates zurück zu greifen, die in den einzelnen Berichten aufgerufen werden können. So muss man in Zukunft, wenn sich z.B. Änderungen an Kopf- und Fußzeilen ergeben, diese nicht in jedem Dokument durchführen, sondern nur im Sub-Template.

Bei Recherche nach dem besten Vorgehen hab ich gute Informationen in folgendem Blog http://bipconsulting.blogspot.com/ gefunden und fasse diese auf deutsch zusammen.

Vorgehen

  1. Erstellen eines Sub-Templates mit Bereichen für Kopf und Fußzeile
  2. Ablegen des Sub-Templates auf einem Web Server oder im Datei-System auf dass der BI Publisher Server zugreifen kann
  3. Importieren des Sub-Templates in das Main-Template und Aufrufen der Kopf- und Fußzeilen

Aufrufen der Kopf- und Fußzeilen

1. Erstellen eines Sub-Templates

In einem neuen RTF-Template können einzelne Bereiche für Kopf- und Fußzeilen abgelegt werden.

Ein Bereich wird folgendermaßen erstellt:

<?template:header?>

     Hier die Kopfzeile eintragen….

<?end template?>

2. Das Sub-Template zur Verfügung stellen

Das Sub-Template muss entweder im Datei-System (gleicher Rechner wie das Main-Template) oder auf einem HTTP-Server (BI Publisher muss Zugriff darauf haben) bereitgestellt werden.

3. Importieren des Sub-Templates in das Main-Template

Das importieren geschieht folgendermaßen:

Datei-System:

<?import:file:/// C:\BIP\Sub-Template.rtf?>

HTTP

<?import:http://cpi.team-pb.de:9704/bip/sub-template.rtf?>

Diesen Befehl als erstes ins Main-Template schreiben.

Die Kopf- und Fußzeilen können folgendermaßen aufgerufen werden:

<?call-template:header?>

<?call-template:footer?>

 

Zu beachteten

Um Sub-Templates nutzen zu können muss im BI Publisher Server die Nutzung von externen Referenzen aktiviert sein.

externe

2009-12-16

Konstruktionsprinzipien eines Active Datawarehouse

 

Noch viele Datawarehouse Projekte enden mit der Präsentation der ermittelten Kennzahlen für die Fachanwender. Sicherlich wird die Aktualität des Zahlenmaterials immer größer und die Art und Weise der Bereitstellung der Daten immer ausgefeilter. Ein automatisierter Rückfluss des „berechneten“ Wissens in die operativen Systeme bleibt allerdings meist aus.

Active Datawarehouse bezeichnet die automatisierte Analyse von Kennzahlen und die Rückführung daraus gewonnener Informationen in das operative System.

In der Literatur haben sich dafür die beiden Konzepte ECA (Event, Condition, Action) und Closed Loop (nahe dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess) etabliert. Diese beiden Verfahren werden in der hier verfügbaren Präsentation näher vorgestellt.