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2015-11-20

Und es geht doch: Oracle DB unter VMware und dennoch nicht alle Server lizenzieren

Die Unconference Sessions gehören ja mittlerweile zum festen und erfolgreichen Bestandteil der DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung. Leider etwas untergegangen, da in den täglichen Konferenz-News unerwähnt, ist die letzte Unconference Session in diesem Jahr. Hier hat sich der Tooling Strategy Programm Manager der LMS - Business Services von Oracle den Fragen zum Thema Lizenzierung gestellt.

Wir hatten dann ein sehr intensives Gespräch zu dritt. Ein Ergebnis aus dieser Unconference Session ist,
dass es sehr wohl möglich ist,

Oracle DB in einer virtuellen Maschine unter VMware zu betreiben und
dennoch nicht alle Server lizenzieren zu müssen

und das unabhängig von der VMware vSphere Version. Man muss nur wissen, wie das zu konfigurieren ist und es bedarf dann eines Approval über Oracle LMS.
Dazu gibt es auch eine Nachricht von der DOAG, die aber nur einen Teil der Möglichkeiten aufzeigt. Die Varianten sind auf Grund der Vielfalt an möglichen Konfigurationen aber auch zu umfangreich, um sie in ein Pressenachricht oder auch hier im Blog darzustellen.

Wir setzen gerne mit Ihnen die korrekte Konfiguration Ihrer Oracle Umgebung unter VMware um und unterstützen Sie beim Approval Prozess.
Weitere Informationen über unsere Lizenz-Dienstleistungen erhalten Sie von Frau Tiggesmeier oder telefonisch unter +49 (0) 5254 8008 50.

2015-11-12

DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung, selbstverständlich nicht ohne TEAM

Auch in diesem Jahr ist TEAM auf der DOAG 2015 Konferenz + Ausstellung selbstverständlich mit einem Messestand und gleich mit fünf Vorträgen vertreten. Besuchen Sie uns und lernen Sie das umfassende Consulting-Angebot von TEAM kennen. Es gibt jede Menge aktuelle Themenschwerpunkte, über die wir uns gerne mit Ihnen an unserem Stand 204 in der 2. Etage (gelb) unterhalten möchten!
Oder besuchen Sie TEAM bei folgenden, spannenden Vorträgen zu den Streams
  • Strategie & Business Practices
  • Development
  • Middleware
  • Oracle Datenbank
einen Querschnitt der Themenfelder aus unserem "Oracle Business" repräsentieren:
Ein Lizenzaudit: Besorgniserregend oder entspannt angehen?
Dienstag, 17. November 2015, um 11:00 Uhr im Raum Stockholm
Referent: Ralf Appelbaum, TEAM GmbH
Detail-Informationen finden Sie hier.
Effiziente Modernisierung von Oracle-Anwendungen auf Alta UI
Dienstag, 17. November 2015, um 16:00 Uhr im Raum Hongkong
Referenten: Janis Krasemann, enpit consulting OHG; Markus Klenke, TEAM GmbH
Detail Informationen finden Sie hier.
Tuning Oracle Web-Applications in WLS 12c
Mittwoch, 18. November 2015, um 11:00 Uhr im Raum Prag
Referent: Markus Klenke, TEAM GmbH
Detail Informationen finden Sie hier.
Oracle Backup & Recovery - Konzepte, Umsetzung, Best Practice
Mittwoch, 18. November 2015, um 12:00 Uhr im Raum St. Petersburg
Referent: Andreas Kother, TEAM GmbH
Detail Informationen finden Sie hier.
Einfach erklärt: RAC Grundlagen für Dummies
Donnerstag, 19. November 2015, um 09:00 Uhr im Raum Seoul
Referent: Ralf Appelbaum, TEAM GmbH
Detail-Informationen finden Sie hier.

2013-11-18

Man trifft sich, auf der DOAG 2013 Konferenz

Die Oracle Community trifft sich und auch TEAM ist mit einem Stand und zwei Vorträgen wieder dabei! Besuchen Sie uns und lernen Sie das umfassende Consulting-Angebot von TEAM kennen. Es gibt jede Menge aktuelle Themenschwerpunkte, über die wir uns gerne mit Ihnen an unserem Stand 204 in der 2. Etage (gelb) unterhalten möchten!

Auch zum immer wieder brisanten Thema Lizenz-Compliance, dem sich die DOAG ganz aktuell mit einem digitalen Lizenzguide widmet, sind wir als offizieller Oracle LMS JPE Partner sicher ein qualifizierter Ansprechpartner. Als in Oracle LMS Audits erfahrener und von Oracle qualifizierter Mitarbeiter diskutiere ich, Ralf Appelbaum, gerne mit Ihnen an unserem Messestand als Hersteller unabhängiger Berater Ihre Vorbehalte zu diesem Thema.

Besuchen Sie TEAM bei folgenden, spannenden Vorträgen zum Stream - Middleware & SOA sowie Oracle Datenbank:

Migration auf Knopfdruck – Macht das überhaupt Sinn?
Donnerstag, 21. November 2013, um 12:00 Uhr im Raum 5
Referent: Markus Klenke, TEAM GmbH
Detail Informationen finden Sie hier.

Segen oder Fluch? – Oracle Trace- und Logdateien!
Donnerstag, 21. November 2013, um 10:00 Uhr im Raum 19
Referent: Ralf Appelbaum, TEAM GmbH
Detail-Informationen finden Sie hier.

Wer nicht recht weiß, welche Vorträge er auf der Doag 2013 sonst noch besuchen soll, nutze doch einfach den
iConfGuide von TEAM, der bringt den Überblick
Mit dem von TEAM auf Basis von Oracle ADF entwickelten iConfGuide stellen Sie ganz bequem aus 400 Vorträgen Ihr ganz persönliches Programm zusammen - und das auf Ihrem iPhone (optimiert) oder SmartPhone! Schauen Sie rein: iconfguide.doag.org

2012-09-14

Lizenzprobleme bei Oracle Datenbankserver mit Virtualisierung/Partitionierung

Das Lizenzmanagement für Oracle Produkte, insbesondere Datenbank, führt immer wieder zu reichlich Diskussionen. Das liegt vor allem daran, dass Oracle für die Enterprise Edition und die Standard Edition unterschiedliche Lizenzmodelle verwendet, wenn es um die Lizensierung nach CPU geht:

  • In der Enterprise Edition bedeutet CPU ein Core, der mit einem architekturabhängigen Faktor belegt wird.
  • In der Standard Edition bedeutet CPU ein CPU-Sockel, unabhängig von Anzahl Cores und auch der CPU-Architektur.

Das alleine kann schon zu enormen Kostenunterschieden führen. Besonders hitzig werden Diskussionen, wenn das Thema Virtualisierung, bei Oracle als Server/Hardware Partitioning bezeichnet, ins Spiel kommt. Oracle unterscheidet hier zwei bzw. drei Partitionierungsmethoden:

  • weiche Partitionierung (Soft Partitioning)
  • harte Partitionierung (Hard Partitioning)
  • Oracle Trusted Partitions for Oracle Engineered Systems

Die letzte Form ist lizenztechnisch mit Hard Partitioning gleich zu setzen, so dass nur Soft und Hard Partitioning zu unterscheiden sind. In dem Dokument “Oracle Partitioning Policy” sind die Auswirkungen der Partitionierungsmethoden auf die Lizenzen an sich unmissverständlich definiert.

So gilt:

Soft partitioning is not permitted as a means to determine or limit the number of software licenses required for any given server.

Die beliebte Virtualisierung über VMware gilt dabei als Soft Partitioning, Oracle VM in besonders definierten Konfigurationen aber als Hard Partitioning.Mit Hard Partitioning lassen sich also erheblich kosten sparen, wenn ein Server nicht komplett und ausschließlich für Oracle genutzt wird und damit nicht die gesamte Hardware mit allen Sockeln bzw. allen Cores lizensiert werden muss.
Die Sache hat aber einen ganz entscheidende Haken, wenn es darum geht Oracle Standard Edition bzw. Standard Edition One auf einem Serversystem mit Hard Partitioning zu lizensieren:

Die Hardware eines Servers für Oracle Standard Edition darf nur über vier Sockel und bei Oracle Standard Edition One nur über zwei Sockel verfügen!

Das bedeutet, hat ein Server mehr als vier Sockel, auch wenn nur vier oder weniger belegt sind, dann darf keine Standard Edition eingesetzt werden. Auch bei Einsatz von Hard Partitioning darf der Server nicht mehr als vier Sockel besitzen, dabei spielt es keine Rolle dass die Partition (virtuelle Maschine) ja auf vier Sockel begrenzt werden könnte. Hard Partitioning beeinflusst nur die tatsächlich zu erwerbenden Lizenzen.
Wird die RAC Option der Standard Edition genutzt, die dort ja kostenfrei enthalten ist, so darf die Hardware des gesamten Clusters ebenfalls nicht mehr als vier Sockel besitzen. Somit darf ein RAC für die Standard Edition aus maximal zwei Knoten mit jeweils zwei Sockeln oder aus maximal vier Knoten mit jeweils einem Sockel aufgebaut werden.

Für die Standard Edition One gilt bis auf die RAC Option vergleichbares nur mit der Begrenzung auf zwei Sockel.

Die Auswahl der richtigen Hardware spielt also eine ganz entscheidende Rolle, ob die Standard Edition eingesetzt werden kann oder nicht. Dieser Aspekt sollte also bereits bei der Beschaffung von Hardware und nicht erst bei der Lizenzbeschaffung betrachtet werden. Da gilt auch bei der Evaluation eines Downgrade von der Enterprise Edition auf die Standard Edition, bei der die Ausstattung der vorhandenen Hardware berücksichtigt werden muss.
(siehe auch den Gartner Report "Consider Oracle Standard Edition to Reduce Database Management System Costs")