2013-01-21

Neue Veranstaltungsreihe zum Thema "Oracle Hardware und Software"

Die Produktstrategie von Oracle bietet Unternehmen eine hohe Flexibilität und Auswahl für die gesamte IT-Infrastruktur. Dabei ist es nicht ganz leicht den Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten zu behalten. Deswegen hat TEAM in Zusammenarbeit mit Oracle eine kostenlose Veranstaltung ins Leben gerufen, die Interessierten den Einstieg in die Hardware-Welt von Oracle erleichtern soll. 

Die Veranstaltung soll zunächst einen Überblick über die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten bieten. Von der Standardlösung mit Oracle on Oracle, über spezielle Lösungen für den Mittelstand bis hin zu Highend-Lösungen mit Oracle Exadata - alle Modelle werden anschaulich und von den Oracle-Experten erklärt. 

Melden Sie sich doch gleich unter www.team-pb.de/Hardware-Software zu der kostenlosen Veranstaltung in Düsseldorf (14.02.) oder Paderborn (21.02.) an. Weitere Informationen und die Agenda der Veranstaltung finden Sie hier.



Melden Sie sich jetzt an unter: www.team-pb.de/Hardware-Software

2012-12-13

Oracle Text Composite Domain Index

Bei Nutzung der Oracle Text Volltextsuche kann es oft vorkommen, dass in der WHERE-Bedingung eines SQL-Query sowohl gegen die indizierte Textspalte (mit CONTAINS), als auch gegen eine oder mehrere normale relationale Spalten gefiltert wird, man also eine gemischte Abfrage oder auch „Mixed Query“ hat. Eine solche Abfrage ist womöglich nicht optimal, da sie zu Performanceproblemen führen kann. Was ist in einem solchen Fall zu tun?

Seit Oracle 11g kann man unter Verwendung von z.B. Multi-Column-Datastores, die zusätzlich die relationalen Spalten enthalten, sowie passenden SDATA-Sections die strukturellen Informationen mit in den Volltextindex holen. Die relationalen Abfragen werden dann mit dem SDATA-Operator innerhalb des CONTAINS ausgeführt.

Diese Vorgehensweise hatte bei einem Kunden nicht zum erwünschten Erfolg geführt, was mich zu einer anderen Maßnahme greifen liess:

Ebenfalls seit Oracle 11g gibt es noch eine weitere Möglichkeit, mit
„Mixed Queries umzugehen: Den Composite-Domain-Index (CDI). Hierbei kann man sich das Anlegen des Multi-Column-Datastore und der SDATA-Sections sparen. Man gibt einfach beim Anlegen des Volltext-Indexes die entsprechenden Where-Filter-Spalten als FILTER BY Spalten und/oder die entsprechenden Sortier-Spalten als ORDER BY Spalten an. An der Struktur, die der Index anlegt kann man erkennen, dass hier im Hintergrund eine SDATA-ähnliche Technik arbeitet.

CREATE INDEX mein_index ON meine_tabelle(meine_textspalte)
   INDEXTYPE IS ctxsys.context
   FILTER BY suchspalte1, suchspalte2, ...
   ORDER BY sortierspalte1, sortierspalte2, ...

Dies brachte eine deutliche Performance-Verbesserung gegenüber der „manuellen“ SDATA-Anwendung. Ein weiterer Vorteil: Man muss die SQL-Queries nicht umstellen, die relationalen Abfragen werden bei Verwendung eines CDI wie gehabt verwendet und müssen nicht mit in den CONTAINS-Ausdruck.

2012-11-15

Minimalinvasive Überwachung von Datenbanken für optimale Verfügbarkeit

Überwachung von Datenbanksystemen ist ein wichtiges Thema um deren Verfügbarkeit zu gewährleisten. Über Werkzeuge zur Überwachung wie z. B. Enterprise Manager oder Nagios wurde schon viel berichtet. Die Werkzeuge ermöglichen es, viele vordefinierte Messwerte (Metriken) regelmäßig zu erfassen, mit Schwellwerten zu versehen und bei deren Überschreiten Alarme zu senden. Bei jedem dieser Werkzeuge stellt sich aber die Frage, was will ich bzw. was muss ich mindestens überwachen, um die für mein Unternehmen optimale Verfügbarkeit zu gewährleisten?
Sicher kann man alle möglichen Messwerte erfassen lassen. Aber eine Überwachung soll möglichst minimalinvasiv, d.h. mit kleinstmöglichem Aufwand eingreifend, erfolgen und damit das Datenbanksystemen wenig belasten.

Im Rahmen der proaktiven Überwachung unserer „Oracle Administration Services“ haben wir uns bei verschiedensten Kundenumgebungen Gedanken dazu gemacht, welche Überwachung unter dem Aufwand-/Nutzen-Aspekt sinnvoll sind. Aufwand meint hier Kosten als auch Systembelastung und Nutzen ist die sichergestellte Verfügbarkeit.
Mit diesem Vortrag möchte ich darstellen, welche Messwerte in welchen Konfigurationen minimal überwacht werden sollten und welche Ausfälle damit vermieden werden können. Aus unseren Erfahrungen berichte ich auch, welche Ausfälle sich nicht gänzlich vermeiden lassen. Dabei werden die verschiedensten Konfigurationen und Komponenten von Datenbanksystemen berücksichtigt. z.B.: Single Instanz, RAC, Data Guard, Fail Safe, Filesystem, ASM, Netzwerk, Unix/Linux, Windows.

Sollte Sie das Thema interessieren, dann kommen Sie doch zur DOAG Konferenz 2012, die in nicht mal einer Woche startet. Wie in den vergangenen Jahren ist TEAM mit mehreren Vorträgen dabei. Ich halte dort den Vortrag mit dem oben genannten Titel. Und wie in den letzten Jahren wird TEAM auch mit einem Stand vor Ort in Nürnberg vertreten sein, an dem Sie die Chance haben, mit uns, den Autoren, in die Diskussion einzusteigen.

2012-k-banner_speaker Wir sehen uns
  • beim Vortrag am Donnerstag, 22. November 2012,
    10:00 - 10:45 Uhr Uhr im Raum St. Petersburg

oder
  • am Stand von TEAM, Stand 204, in der 2. Etage (gelb)

Weitere Details finden Sie auf den DOAG Seiten oder auch selbstverständlich hier bei TEAM.

2012-10-23

Download älterer Versionen der Oracle Software

Seit Mitte 2012 können ältere Versionen der Oracle Software nicht mehr über das Oracle Technology Network (OTN) und auch nicht ohne weiteres aus der Oracle Software Delivery Cloud herunter geladen werden. Das betrifft alle Produkte.

Die Downloadlinks älterer Versionen sind aus dem OTN spurlos verschwunden.

Beim Enterprise Manager Download im OTN hatte ich vor einigen Wochen noch einen Hinweis gesehen, wie man an den Downloadlink einer alten Version herankommt. Dieser Hinweis ist aber nun auch nicht mehr vorhanden und bei anderen Produkten stand er nicht. Im OTN findet sich also kein Hinweis ob und wie man eine alte Version herunter laden kann.

In einem anderen Blog habe ich den Hinweis gefunden, dass man mit einem bekannten Link auf eine alte Software Version im OTN diese noch herunter laden kann. Das geht nun jedoch auch nicht mehr. Die alten Softwarestände scheinen aus dem OTN komplett entfernt zu sein.

Benötigt man ältere Softwarestände der Oracle Produkte, so muss man über einen gültigen Support Vertrag mit Oracle verfügen. Die Medien oder Downloads kann man dann über My Oracle Support (MOS) anfordern (siehe FAQ: Downloading 9i, 10g, and 11g database software media [ID 1476075.1]). Dazu erstellt man einen “Contact Us” bzw. “non-technical” Service Request. Details, wie ein solcher Service Request (SR) erstellt wird finden sich in folgender MOS Note:

Wünscht man im SR kein “physical software media shipment” dann erhält man als Ergebnis bzw. Lösung im SR einen Link auf die Oracle Software Delivery Cloud mit einem eigenen Token. Über diesen kann man die Software dann herunterladen. Bei komplexeren Produkten, wie z.B. Enterprise Manager Grid Control, für die mehrere Downloads erforderlich sind (z.B. Grid Control, WebLogic Server, 32bit jdk for 64bit Java, Grid Control Agent), kann man diese in einem gemeinsamen SR anfordern und kann sie dann auch unter einem Link herunter laden.

Wichtig: Der angeforderte Downloadlink ist nur eine begrenzte Zeit (7 Tage) verfügbar!

Danach bekommt man folgende Meldung:
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